News
Unser Pressearchiv auf OpenPR (öffnet ein neues Fenster)
Dienstag, 24. Februar 2009 - 18:41 Uhr
Bundesvorstandssitzung Fulda
Am 21. Februar 2009 fand im „Holiday Inn“, Fulda, die Bundesvorstandssitzung der Zentrumspartei statt. Die zahlreich erschienen Bundesvorstandsmitglieder fassten für die Zukunft der Partei wesentliche Beschlüsse. So wurde für den 9. Mai 2009 der nächste Parteitag mit Vorstandswahlen in Nürnberg vorbereitet.
Die Einsetzung eines geschäftsführenden Vorstandes fand breite Zustimmung unter den Landesvorsitzenden. „Damit“, so der bayrische Vorsitzende Heinz, „können die kommenden Wahlkämpfe noch effektiver vorbereitet und organisiert werden. Wir sind jetzt überzeugt, dass die Orts-, Kreis- und Landesverbände die nötige Unterstützung durch den Bundesvorstand erhalten“.
Wegen Verhinderung von Woitzik wurde die Sitzung vom ersten stellvertretenden Bundesvorsitzenden Degler eröffnet. Schwerpunkt der Sitzung war, wie Degler anmerkt, die inhaltliche Positionierung der Zentrumspartei in Abgrenzung zu den sogenannten etablierten Parteien.
„Das Wahlprogramm der Deutschen Zentrumspartei“, so Jaksch, Vorsitzender des Landesverbandes in Baden-Württemberg, „wird von der Grundsatzkommission ausgearbeitet, die bereits im letzten Jahr bei der Ausarbeitung des Grundsatzprogrammes Sachverstand, Objektivität und Lösungskompetenz jenseits des traditionellen links-rechts Denkens bewiesen hat. Damit wird wirksam jedweder Vereinnahmung durch rechtspopulistisches oder linksextremes Gedankengut die Grundlage entzogen.“
Als Mitglied ohne Stimmrecht berief die Versammlung den verdienten und erfolgreichen Kommunalpolitiker Felser aus Stendal in den Bundesvorstand. Das langjährige Stadt- und Kreistagsmitglied wird im Bundesvorstand die weitere Aufbauarbeit der Partei im Osten Deutschlands gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden von Sachsen, Voigt, aktiv vorantreiben.
Die Partei ist zuversichtlich mit ihrer Teilnahme an der Bundestagswahl erstmals seit Jahrzehnten wieder den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes eine kompetente Alternative für die Stimmabgabe zu bieten.
.
Donnerstag, 8. Januar 2009 - 13:42 Uhr
Aktuelle Neuigkeiten zu Mor-Gabriel!
http://www.aktionmorgabriel.de/
Sonntag, 7. Dezember 2008 - 18:06 Uhr
Christliches Kloster (gegr. 397 n. Chr.) in der Türkei bedroht
Update 26. Dez. 08: Nach Wochen, in denen die Presse geschwiegen hat, wird die Verfolgung der christlichen Ureinwohner in der Türkei endlich aufgegriffen. Die Sueddeutsche Zeitung bringt einen Artikel, der sich inhaltlich mit unserer Presseerklärung deckt. Lesen Sie hier: http://www.sueddeutsche.de/politik/912/452615/text/
Update: Seit dem 11. Dezember geht die türkische Staatsanwaltschaft einem Vorwurf nach, daß zum Bau des Klosters vor 1611 Jahren eine Moschee (Mohammed, der Religionsgründer des Islam wurde fast 200 Jahre später geboren und es dauert Jahrhunderte bevor Moslems das christliche Gebiet Tur Abdin blutig eroberten) abgerissen worden wäre. Die Steine dieser Moschee sollen angeblich zum Bau des Klosters verwendet worden sein. Der Zentrumspartei in Bayern erscheint es, als wenn hier die moslemischen Kurden gezielt gegen die christlichen Ureinwohner Südostanatoliens aufgestachelt werden sollen. Wir fordern, daß die türkische Staatsanwaltschaft diese absurden Ermittlungen sofort einstellt und kein drittes Verfahren gegen das Kloster eröffnet wird.
Bayerisches ZENTRUM ruft die Staatsregierung und die Parlamentarier Bayerns in Land, Bund und EU auf, sich für das syrisch-aramäische Kloster „Mor Gabriel“ einzusetzen
Das 1611 Jahre alte Kloster „Mor Gabriel“ (Kloster von Qartmin)1, auch Sitz des syrisch-aramäischen Bischofs in der Südosttürkei, ist aktuell durch einen Prozess bedroht, der das Gemeindeleben der christlichen Ureinwohner in Südostanatolien beenden soll. Wie Abtbischof Timotheos Samuel Aktas berichtet, wird das Kloster durch die moslemischen Bürgermeister der umliegenden Gemeinden vor dem zuständigen Verwaltungsgericht angeklagt. Die Anklage wirft dem 397 gegründeten Kloster vor, sich widerrechtlich auf dem Land der Gemeinden angesiedelt zu haben. Die betroffenen Gemeinden wurden durch moslemische Einwanderer mehr als ein Jahrtausend später als das Kloster gegründet und befinden sich selbst heute auf Grund, der damals noch zum Kloster gehörte.
Das türkische Gericht hat nun die Verhandlungstage auf das Hochfest der Geburt Christi – Weihnachten – gelegt, wodurch anscheinend die Teilnahme des Bischofs am Verfahren erschwert werden soll. Bereits 1980 wurde das Priesterseminar des Klosters gerichtlich geschlossen2 – bis heute dürfen in der Türkei keine christlichen Priester durch die christliche Urbevölkerung ausgebildet werden. Das jetzige Verfahren bedroht die Existenz des Klosters, das auch eine Schule für moslemische und christliche Kinder beherbergt und eine Krankenstation für alle Menschen der Umgebung betreibt. Nach der Mordnacht in Mor Gabriel von 1915, in der moslemische Kurden den Bischof, sowie Mönche und Nonnen des Klosters auf Veranlassung der osmanischen Regierung ermordeten und der Entführung des Abtes Daniel Savci in 20073, könnten die aktuellen juristischen Angriffe das endgültige Ende von mehr als 1800 Jahren christlichen Gemeindelebens in Südostanatolien bedeuten.
Der Landesverband Bayern ruft die bayerische Staatsregierung sowie die Parlamentarier Bayerns dazu auf, ihren Einfluss geltend zu machen und sich für die die christlichen Ureinwohner und das Kloster Mor-Gabriel in der Türkei einzusetzen. Wir sind in schwerer Sorge um die türkischen Christen, die unter wachsendem und anscheinend durch den Staat geförderten Terror leiden. Erst vor wenigen Tagen hat der türkische Verteidigungsminister den Völkermord an den Armeniern 1915-1917 sowie die Ermordung und Vertreibung der seit Jahrtausenden ansässigen Griechen und Juden in der Türkei öffentlich gelobt (siehe Spiegel vom 11. November 20084). Er bezog sich implizit auch auf die Vorkommnisse im Jahr 1955: damals hatten sich die durch die türkische Regierung und radikale Moslems geförderten Aggressionen in Istanbul im in der Literatur „Pogrom von Istanbul“5 genannten Vorfall – (türk. „Eylül Olayları“) entladen, dem ca. hunderttausend Christen und fast alle Juden in Istanbul zu Opfer fielen.
Auch mit Blick auf einen potentiellen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union fordern wir klare Zeichen von der türkischen Regierung, dass auch die Türkei in ihrem Land die freie Entfaltung und ein friedliches Zusammenleben aller Religionen und Volksgruppen zulässt und die Rechte aller ihrer Bürger, gleich welchen Glaubens, schützt.
Kontakt zur Föderation der Aramäer (Suryoye) in Deutschland e.V.
Postfach 12 04 57
669066 Heidelberg
Tel: 0177-3375301
Mail: fasd@gmx.net
Quellen:
Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Mor_Gabriel und http://www.morgabriel.org
Siehe Pressemitteilung zum 1600-jährigen Jubiläum des Klosters 1997: http://www.suryoyo.uni-goettingen.de/news/jubilaeum.html
Pressemitteilung zur Entführung des Abtes Daniel Savci aus Mor Gabriel - http://www.suryoyo.uni-goettingen.de/news/syrischerAbtDanielSavcibefreit.htm
Siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,589716,00.html - „Minister lobt Vertreibung von Griechen und Armeniern“
Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pogrom_von_Istanbul und Jr. Speros Vryonis „The Mechanism of Catastrophe: The Turkish Pogrom Of September 6 - 7, 1955“, ISBN 0974766038
Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung als PDF, indem Sie auf die Überschrift dieses Eintrages klicken.
.
Sonntag, 21. September 2008 - 14:33 Uhr
Kritik an der sog. Modernisierung des Familienrechts

Ehescheidungen haben gravierende Auswirkungen auf die betroffenen Menschen und die gesamte Gesellschaft. Nach dem Gesetz aus dem SPD Justizministerium wird die Ehescheidung erneut vereinfacht und dadurch die Scheidungszahlen in neue Höhen katapultiert werden - zum Schaden von Gesellschaft, Ehepartnern und Kindern.
Ehescheidungen haben gravierende Auswirkungen auf die betroffenen Menschen und die gesamte Gesellschaft. Besonders in einer Ehe vorhandene Kinder leiden massiv unter Trennung und Scheidung. Während in populärer Literatur und den Medien (siehe [6]) immer wieder die Illusion befördert wird, Kinder könnten durch liebevolles, ziviles und rationales Verhalten der Scheidungseltern vor
Schäden bewahrt werden, beweist die Wissenschaft anderes. Eine Langzeitstudie über 25 Jahre (siehe Quelle [3]) kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder nach einer Ehescheidung Symptome aufweisen, die ähnlich gravierend sind, wie nach sexuellem Missbrauch im familiären Umfeld, Symptome, die erheblich gravierender sind als in Familien, die trotz andauernder Streitigkeiten als Lebensgemeinschaft bestehen bleiben. Noch 13-15 Jahre nach der Scheidung, sind die Kinder gegenüber nicht durch Trennung oder Scheidung betroffenen Kindern, bei denen die Beziehung der Eltern zum Teil ebenfalls stark belastet war, statistisch hochsignifikant auffällig.
Doch die Scheidungsauswirkungen sind nicht nur gesundheitlicher und emotionaler Natur. Nach einem Gutachten des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind Trennung und Scheidung eine wichtige Ursache, wenn nicht sogar die wichtigste Ursache, für die Entstehung von Niedrigeinkommen, Armut und Kinderarmut in Deutschland. (Zitat BMFSJ, siehe www.bmfsfj.de).
Für Verwaltung, Staat und die Wirtschaft dagegen bringt eine Ehescheidung im wesentlichen Vorteile. In vielen Fällen ist ein zuvor in der Kindererziehung erfolgreich wertschöpfender Partner gezwungen, eine Lohnarbeit in der Wirtschaft aufzunehmen, für die er in Steuerklasse 1 besteuert wird. Die Erziehung der Kinder muss dann meist Institutionen (staatlichen oder privaten) übertragen werden. Die Wirtschaft freut sich, zwei Haushalte mit Wohnraum, Strom, Heizöl, Geräten und Lebensmitteln versorgen zu können.
Bereits im Jahr 1998 schrieb das Institut der deutschen Wirtschaft, dass bei einer weitgehend stagnierenden Bevölkerungszahl die Zahl der Haushalte, z. B. durch Förderung von Singlehaushalten oder Ehescheidungen, erhöht werden müsse, um die Gewinn- und Wachstumsziele von auf privaten Konsum ausgerichteten Konzernen zu erreichen. Entsprechend wird das Single-Dasein und die Ehescheidung durch Werbung, Boulevardpresse und das Fernsehen (auch das öffentlich-rechtliche) beworben und zumindest positiv dargestellt.
Mit der Zustimmung des Bundesrates vom 19. September 2008 zu der durch Justizministerin Zypris auf den Weg gebrachten Modernisierung des Familienrechtes wird die Ehescheidung erneut erheblich vereinfacht und eine neue Verwaltung geschaffen: das Große Familiengericht. Die Bürokratie wird weiter aufgebläht, denn an den dramatischen Folgen, die diese Ausweitung der Ehescheidung mit sich bringt, kann auch die familienverachtendste Regierung nicht vorübergehen.
Als Arbeitsbeschaffungsprogramm für arbeitslose Sozialstudenten wird ein Umgangspfleger eingeführt, der Kindern in schwierigen Trennungskonflikten helfen soll - ein kleines Trostpflästerchen für die von Frau Zypris zu verantwortenden, schweren Verwundungen der kleinen Kinderseelen und obendrein eine weitere Rechtfertigung für höhere Ausgaben des Staates, höhere Steuern und weniger Freiheit der Bürger.
Die Bayerische Zentrumspartei fordert die Bundesregierung zum Umdenken auf. Die traditionelle Familie muss gestärkt werden. Die Wirtschaft fordert die Bayerische Zentrumspartei auf, sich auf ihre Verpflichtung auf das Gemeinwohl zu besinnen und von der Förderung und Werbung für Single-Dasein und Ehescheidung Abstand zu nehmen. Die Presse ist aufgerufen, sich freiwillig dazu zu verpflichten, die Berichterstattung über Ehescheidungen z. B. von Prominenten vollständig einzustellen.
Lesen Sie die kompette Pressemitteilung als PDF, indem Sie auf die Überschrift dieses Eintrages klicken!
.
Sonntag, 29. Juni 2008 - 22:01 Uhr
Familienpolitik: Stellungnahme des Bundesrates zum „Kinderförderungsgesetz“

Komplette Erklärung lesen: Klick auf die Überschrift (PDF)
Gemeinsame Erklärung der Sprecher für Finanzpolitik und für Familienpolitik zur Stellungnahme des Bundesrates zum „Kinderförderungsgesetz“
Wir begrüßen die in der Stellungnahme anklingende Notwendigkeit der primären Elternbindung für unter dreijährige Kinder. Wenn gleich sie vorwiegend aus formalen Gründen den vorgesehenen „Rechtsanspruch“ auf öffentliche Betreuung auf das Jahr 2013 verschieben will, betonen dennoch die Bundesrats-Fachausschüsse die Notwendigkeit der elterlichen Erziehung für die gesunde Entwicklung der Kinder unterhalb des Kindergartenalters.
Vorgesehen ist, bis zu 12 Milliarden Euro in Bausubstanz zu investieren. Dies wird in den folgenden Jahren zu zusätzlichen Kosten für die Instandhaltung und Sanierung führen. Im kommunalen Bereich fallen dafür üblicherweise 4-5% der Investitionssumme in den ersten Jahren und bis zu 10% in späteren Jahren an Kosten an. Ohne zu berücksichtigen, dass im Erziehungsbereich genutzte Immobilien (Kindergärten, Schulen, Jugendzentren etc.) in der Regel höheren Instandhaltungs- und Sanierungsbedarf haben, muß also zunächst mit jährlich mindestens einer halben Milliarde Euro zusätzlichen laufenden Kosten gerechnet werden, die dann schrittweise auf bis zu 1,2 Milliarden Euro ansteigen werden.
Wir fordern daher die Bundesregierung in der Fülle ihrer gesetzgeberischen Macht in Bund und Ländern auf, sofort Maßnahmen einzuleiten, die mittelfristig den Familien insbesondere finanzielle Gerechtigkeit im Steuer- und Sozialabgabenrecht zu Teil werden lässt. Wir dürfen nicht länger auf Kosten der Kinder leben, die durch ihre Existenz die Rentner von morgen zu finanzieren haben. Und heute die Eltern verfassungswidrig besteuert, die sich um die nachwachsende Generation kümmert. Der Mensch steht im Mittelpunkt der Politik. Daher ist es besser, in Personen zu investieren statt in Institutionen.