Die Menschwürde ist unantastbar - das bedeutet Lebensrecht für alle Menschen
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Grundsätzliche Haltung der bayerischen Zentrumspartei zur Abtreibung:
Eine Auswahl von Hilfsangeboten mit Internet-Links! Hier klicken!
- Kein Wissenschaftler kann den Beginn des Lebens bestimmen, dies wurde mehrfach durch das Bundesverfassungsgericht festgestellt - Faktum ist, daß Kinder im Mutterleib bereits wenige Tage nach der Empfängnis ein schlagendes Herz haben, über eigene Fühl- und Denkprozesse verfügen und Schmerzen empfinden.
- Alles Leben wird durch Gott gegeben - der Mensch hat kein Recht dieses Leben anzutasten.
- Das Kind ist genauso ein Mensch wie die Mutter - die Menschwürde beider Personen ist unantastbar.
- Die Zentrumspartei lehnt daher die Tötung von Kindern - egal ob geborenen oder ungeborenen - grundsätzlich ab.
Zahlen und Daten zur Abtreibung
Bayern steht bei der absoluten Zahl vorgenommener Abtreibung auf einem zweiten Platz - mit offiziell 13.593 (Stand 2006) vorgenommenen Tötungen.
In Deutschland kommen auf 1000 Geburten 173,9 Abtreibungen, das heißt, daß ca. 15 % aller Babies (geboren und ungeboren) durch Abtreibung umkommen.
Die meisten Abtreibungen werden von Frauen zwischen 20 und 30 Jahren vorgenommen (45,5%) - auf die immer wieder problematisierten "Teenagerschwangerschaften" entfallen nur 5,6% aller Abtreibungen.
Während unter die häufig angeführte kriminologische Indikation (Vergewaltigungsopfer) insgesamt nur 0,0% der Abtreibungen fallen (23 Fälle im Jahr 2006) und unter ebenfalls häufig angeführte die medizinische Indikation (Leben oder Gesundheit der Mutter bedroht) nur 2,7% aller Abtreibungen fallen, wird die große Masse der Abtreibungen im Rahmen der Beratungsregelung durchgeführt: 97,3% der Abtreibungen sind nicht medizinisch oder kriminologisch begründet.
50,9% der Abtreibungen werden zwischen der 8. und der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt. In der 8. Woche hat das Baby bereits alle Organe, den unverwechselbaren Fingerabdruck, den es sein Leben lang behalten würde sowie ein schlagendes Herz. Es kann mit den Händen greifen, lutscht am Daumen und nimmt seine Umwelt bewußt wahr. Es hat einen eigenen Blut- und Hormonkreislauf - anhand dessen man Angst- und Schockreaktionen messen kann.
In 2006 wurden mindestens 183 Babies abgetrieben, die außerhalb des Mutterleibes lebensfähig gewesen wären. Beim heutigen Stand der Technik hätten wahrscheinlich über 1000 als Frühgeburten eine gute Überlebenschance gehabt. Das Schicksal der Kinder, die einer Spätabtreibung zum Opfer fallen ist qualvoll und schrecklich.
Besonders besorgniserregend ist es, daß in in unserem Land eine Behinderung als Grund für eine Spätabtreibung gilt. Viele Jahre Behindertenarbeit, z. B. in der Aktion Mensch, hat als Ergebnis, daß die Diagnose "Behinderung" für das Kind - trotz excellenter Adoptionschancen - ein Todesurteil ist. Einrichtungen für Behinderte, die Aufklärung, daß auch Behinderte und Schwerstbehinderte ein fröhliches und erfülltes Leben führen können, scheinen nichts gefruchtet zu haben. Auch daß viele bedeutende Persönlichkeiten behindert sind, hat dem Hinschlachten der nach Diagnostik behinderten Babies keinen Einhalt bieten können - mit Stephen Hawking ist z. B. einer der erfolgreichsten und berühmtesten Astrophysiker ein Schwerstbehinderter.
Bei Spätabtreibungen geht es allerdings nicht nur um schwere Behinderungen. Für manche Eltern reicht schon eine "Hasenscharte", um auf eine medizinische Indikation zu drängen, wie unter anderem der Vorsitzende des Ärzteverbandes "Marburger Bund", Frank Ulrich Montgomery, bestätigt hat.
Unsere Analyse
In unserem reichen Land "Deutschland" besteht ein umfangreiches Netz an Hilfsangeboten. Heute ist niemand mehr durch ein Baby zu einem harten sozialen oder ökonomischen Schicksal verurteilt. Auf den Seiten der abtreibungsbefürwortenden Pro-Familia sind 23 verschiedene mit Geldmitteln ausgestattete Sozialleistungen für Schwangere und Mütter aufgelistet.
Dennoch werden 97,3% aller Abtreibungen auf der Basis von sozialer Notlage durchgeführt. Unserer Meinung nach passt das nicht zusammen.
Demgegenüber kann jedes zur Adoption freigegebene Kind unter 11 möglichen Elternpaaren wählen, denn die Zahl der adoptierbaren Kinder ist so gering, daß sich viele adoptionswillige Eltern um eine Auslandsadoption bemühen müssen.
Gleichzeitig ist die Abtreibungsmaschinerie ein Millionengeschäft geworden. In spezialisierten Klinken werden ausschließlich Abtreibungen vorgenommen. In derartigen Klinken wird - im Gegensatz zu Kliniken, in denen kranke Menschen behandelt werden - bis zu 12 Mio Euro Gewinn pro Jahr und Klinik erzielt.
Gegeben der aktuelle Mangel an Kindern in Deutschland und der gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Sprengstoff, der sich daraus ergibt, kann es sich Deutschland nicht leisten, mehr als 17% seiner kommenden Generationen abtreiben zu lassen.
Konkrete Maßnahmen
Da der Weg zu einer Rücknahme der gesetzlich verbotenen, aber straffreien Kindestötung schwierige gesellschaftliche Informations- und Meinungsbildungsprozesse erfordert, die tendenziell längere Zeit in Anspruch nehmen werden, tritt die Zentrumspartei für die folgenden Sofortmaßnahmen
ein:- Zentrale wissenschaftliche Kontrolle der gegenüber Schwangeren in Notlagen verwendeten Informationsbroschüren.
- Pflicht zur Aufklärung über alle möglichen Hilfsangebote von privaten, kirchlichen und staatlichen Stellen.
- Pflicht zur Aufklärung der Schwangeren über Risiken, Folgeschäden und Nachwirkungen von Abtreibungen. Insbesondere die Pflicht zur Aufklärung der Schwangeren / Paare über den Entwicklungsstand und die Fähigkeiten des Babies zum Zeitpunkt der Abtreibung.
- Gewährung und kassenfähige Erstattung von Schmerzbehandlung (Anästhesie) der Säuglinge im Mutterleib. Es kann nicht sein, daß das Tierschutzgesetz vorschreibt, daß Schlachttiere zu narkotisieren sind, Säuglinge im Mutterleib werden aber bei vollem Bewußtsein und vollem Schmerzempfinden lebendig zerteilt.
- Anerkennung des wissenschaftlich belegten "Post-Abortion-Syndrom", einer bei Frauen nach der Abtreibung häufig auftretenden schweren Krankheit, als im Rahmen einer Kassenleistung zu behandelnden Erkrankung.
- Jeder
Arzt hat den Hyppokratischen Eid geschworen, in dem
es heißt:
"... auch werde ich bei keiner Frau eine Abtreibung durchführen oder ihr ein Abtreibungsmittel geben."
Ärzten, die gegen diesen Eid verstoßen und Abtreibungen durchführen, soll gesetzlich untersagt werden, den Titel "Arzt", "Doktor" bzw. "Dr." zu führen, solange Sie Abtreibungen durchführen. Ein Jahr nach der letzten Abtreibung darf der Titel wieder geführt werden.
Das Ziel der Zentrumspartei ist es, zunächst soviele Kinder wie möglich zu durch die Entscheidung der Mutter für ihr Kind zu retten um dann mittelfristig zu einer Regelung zu kommen, die Kinder effektiv vor der Tötung im Mutterleib schützt.
Mit einem überarbeiteten Abtreibungsrecht strebt die Deutsche Zentrumspartei auch einen effektiven Schutz der betroffenen Menschen an. Im deutschen Strafrecht wird versucht, Opfer durch Androhung von Strafe zu schützen. Daher kann es in Zukunft für eine rechtswidrige Abtreibung keine Straffreiheit mehr geben. Wir sind für Schutzklauseln, die Anstiftung zur Abtreibung und Vornahme von Abtreibungen unter Strafen stellt, die die Menschenkinder effektiv schützen können.
Kindergeld im Rahmen von Schwangerschaft
- Die Zentrumspartei fordert, daß das Kindergeld ab dem Tag der Empfängnis gezahlt werden muß. Mit der Tötung des Kindes durch die Abtreibung erlischt der Kindergeldanspruch.
- Mütter erhalten durch das während der Schwangerschaft gezahlte Kindergelt bereits eine Hilfe, die auch zur Eröffnung von neuen Lebensperspektiven mit dem Kind beiträgt und echte bzw. vermeintliche Notlagen mindern kann.
- Die Zentrumspartei fordert, daß bereits die Zeit der Schwangerschaft auf die Rentenansprüche der Mütter angerechnet werden sollen. Im Falle der Tötung des Kindes durch eine Abtreibung erlischt dieser Anspruch.
Beitreten! Jetzt!
Unterstützen Sie die Zentrumspartei bei der Durchsetzung dieser Forderungen. Stellen Sie heute noch einen Beitrittsantrag! Die Zentrumsmitgliedschaft kostet Sie nur 20 Euro pro Jahr. Ihr Engagement ist gefordert - für Ihre Kinder und damit die Zukunft unseres Landes!

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