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Die Natur ist durch Gott geschaffen und den Menschen in Verantwortung anvertraut

Unsere Positionen zusammengefasst: laden Sie das Positionspapier der deutschen Zentrumspartei LV Bayern herunter (PDF Format - öffnet neues Fenster). PDF

Grundsätzliche Haltung der bayerischen Zentrumspartei zu  Umwelt und Naturschutz:



Eine Frage der Gerechtigkeit: global, intergenerationell und ökologisch

Die Auffassung, die Probleme, die sich aus der unverantwortlichen Nutzung der Natur ergeben, sorge für ausgleichende Gerechtigkeit auf der gesamten Welt, trifft nicht zu. Vielmehr sind die Lasten der Umweltprobleme sehr ungleich verteilt. Je ärmer und schwächer die Menschen, Regionen oder Länder sind, desto geringer sind ihre Möglichkeiten, den Folgen von Umweltzerstörung auszuweichen, sich anzupassen, zu schützen, zu versichern oder entstandene reversible Schäden zu beheben. Im Vergleich zu den reichen Industrienationen sind die Länder des „Südens“, aber auch die Arktis erheblich stärker betroffen, obwohl ihr Pro-Kopf-Beitrag im Blick auf die Ursachen von Naturzerstörung (bislang) eher zu vernachlässigen ist. Ähnliches gilt für die ärmeren Bevölkerungsgruppen, die alten und kranken Menschen sowie die Kinder in den wohlhabenden Ländern.

Aufgrund dieser großen Ungleichheit zwischen Verursachern und Leidtragenden ist die Naturzerstörung also auch ein grundlegendes Problem der weltweiten Gerechtigkeit. Dadurch wird auch die Gerechtigkeit zwischen den Generationen in Frage gestellt. So werden grundlegende Menschenrechte der jetzt lebenden und kommenden Generationen verletzt oder bedroht: das Recht auf Leben, das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit sowie auf Gesundheit, das Recht auf Nahrung, auf soziale Sicherheit und Eigentum sowie das Recht auf eine intakte Umwelt. Und schließlich beeinträchtigt Naturzerstörung die Lebensräume von Fauna und Flora und verstößt damit gegen die Umweltgerechtigkeit.

Ethische Maßstäbe

Im Sinne der globalen, intergenerationellen und ökologischen Gerechtigkeit müssen die Akteure ihr Handeln an folgenden Grundsätzen orientieren: 

Das Verursacherprinzip gebietet, rückwirkend die Lasten für verursachte Schäden zu übernehmen sowie vorausschauend alle absehbaren Kosten für Mensch und Umwelt in die Preise einzubeziehen. 

Das Vorsorgeprinzip zielt auf die Minderung von Risiken und die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen, auch mit Blick auf die nachrückenden Generationen. Außerdem muss der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben

Unabhängig von "Umweltmoden" denken

Seit Beginn der Umweltbewegung hat sich die Öffentlichkeit immer wieder nur um "Umweltmoden" gekümmert. In schöner Regelmäßigkeit werden fatalistische Endzeitszenarios verbreitet. Dabei wird der Eindruck erweckt, als wenn die Lösung dieses einen Problems jeweils die Lösung aller Umweltprobleme erreichen könnte: Ozonloch, Waldsterben, bleifreies Benzin, Dosenpfand und zuletzt die CO2 Thematik zentrieren das Denken und Handeln immer wieder rund um ein "Modethema"

Konkrete Maßnahmen

Wir glauben, dass ein Umdenken beim grundsätzlichen Umgang mit Natur notwendig ist. Wir sehen wertvolle Ansätze in den "Faktor X" bzw. "Faktor 10" Studien von Prof. Ernst Ulrich v. Weizsäcker und Prof. Friedrich Schmidt-Bleek, in denen die Dematerialisierung von Wertstoffströmen beschrieben wird - also belastbare Vorgehensweisen, wie der gleiche Wohlstand und die gleichen Endprodukte mit einem um "Factor X" bzw. "Faktor 10" geringeren Ressourcenverbrauch erreicht werden kann.

Siehe auch: http://www.faktor-x.info 

Unsere Umweltpositionen in Bayern

Wir brauchen Sie ... Wir suchen umweltinteressierte bayerische Mitbürger, die uns helfen, die umweltpolitischen Positionen der Zentrumspartei Bayern zu formulieren. Wenn Sie auf der Basis christlicher Ethik z. B. als Förster oder Bauer oder Landschaftspfleger arbeiten, würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre Ansichten zu in Bayern sinnvollen Maßnahmen mitteilen würden. 

Unsere vorläufigen Positionen für Bayern:

Wir befürworten den Erhalt des alpenländischen Waldes, besonders aufgrund seiner Schutzwaldfunktionen, wir sind gegen den weiteren Ausbau von Wintersport und Siedlungen in ökologisch notwendigen Naturräumen oder von Naturkatastrophen bedrohten Gebieten.

Wir sind gegen den Ausbau der Donau mit Staustufen und für die Erhaltung der Donauauen in Bayern.

Wir möchten die Möglichkeiten der Geothermie in Bayern prüfen. 

Wir halten das aktuelle EEG und die Förderung von Solaranlagen nicht für sinnvoll, ebensowenig wie die über-intensive Nutzung bayerischer Böden für den Anbau von Raps.


Beitreten! Jetzt!

Unterstützen Sie die Zentrumspartei bei der Durchsetzung dieser Forderungen. Stellen Sie heute noch einen Beitrittsantrag! Die Zentrumsmitgliedschaft kostet Sie nur 20 Euro pro Jahr. Ihr Engagement ist gefordert - für Ihre Kinder und damit die Zukunft unseres Landes!

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