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Standpunkte im Überblick


Grundpositionen des ZENTRUMs in Bayern:

„In Verantwortung vor Gott Gegenwart und Zukunft gestalten“


Wir setzen die erneuernde Kraft bewußter Werteorientierung auf dem Boden des Christentums der Erstarrung unseres Landes in Bürokratie, Orientierungslosigkeit, Reformunfähigkeit und Verantwortungslosigkeit entgegen. 

Unser politisches Ziel ist die Erneuerung unseres Gemeinwesens im Geist und Handeln unserer gewachsenen christlichen Werteordnung, die sich das Wohl aller Menschen unseres Landes in freier Selbstbestimmung und sozialer Verantwortung zum Ziel setzt. 

Nächstenliebe und Achtung des Mitmenschen, Bewahrung des Lebens und Respekt vor Gottes Schöpfung, Stärkung unserer sozialen Grundordnung aus Ehe und Familie, Religionsfreiheit und Gewährleistung einer auf Gemeinnutzen bedachten Wirtschaftsordnung, Garantie eines unverletzlichen Freiheitsraumes für jeden Bürger sowie vom Volkswillen getragene Demokratie sind Prinzipen unserer sozial-ethischen Grundhaltung christlichen Auftrags in der Politik.

Donnerstag, 27. März 2008 - 12:42 Uhr
Senioren und hilfsbedürftige Menschen haben ihren Platz

Alte Menschen, die auf eine Lebensleistung zurückblicken, verdienen Respekt, Achtung und Fürsorge der eigenen Kinder und der Gemeinschaft. Sie haben ihren verdienten Platz in der Mitte unserer Gesellschaft und sind unverzichtbar.
Dennoch ist Ausgrenzung und Benachteilung ist in der gesellschaftlichen Realität unübersehbar.

Die Altersrente muss das Überleben im Lebensabend gewährleisten. Die Unterbringung pflegebedürftiger Senioren in Heimen muß menschenwürdigen Standards in einer reichen Gesellschaft gerecht werden. Der Staat muß bundesweit entsprechende Standards setzen und wirksame Kontrolle gewährleisten.

Die Mitarbeit älterer Mitbürger in allen Bereichen unserer Gesellschaft ist eine Bereicherung für alle und bedarf der finanziellen Anerkennung, z. B. durch entsprechende Steuererleichterungen.

Donnerstag, 27. März 2008 - 12:39 Uhr
Bildung und Ausbildung sind Zukunftsinvestition

Jedes Kind hat Anspruch auf optimale, seinen persönlichen Neigungen und Begabungen entsprechende schulische und berufliche Ausbildung ohne Rücksicht auf Herkommen und Einkommen der Eltern. Die Gewährleistung auch international wettbewerbsfähiger Schul- und Berufsausbildung ist Grundrecht jedes Kindes in Deutschland.

Klassenverkleinerung, Individualunterricht, Fördermaßnahmen zum Ausgleich sozialer Benachteiligung und bessere Aufstiegmöglichkeiten zwischen den Schulzweigen fördern die Qualität der Schule. Die übereilte und pädagogisch/didaktisch nur ungenügend vorbereitete Einführung des 8-jährigen Gymnasiums lehnen wir in der aktuellen Form ab und fordern eine Überarbeitung. Lehrinhalte sollen stärken Praxisbezug haben und charakterliche Grundtugenden und Werteorientierung fördern.

Die Fachhochschul- und Universitätsausbildung ist Teil der beruflichen Qualifizierung und muss im Grundstudium für alle Bevölkerungsschichten garantiert sein. Die sachliche und personelle Ausstattung der staatlichen Universitäten darf privaten Einrichtungen nicht nachstehen.

Wir treten für die Selbstverwaltung der bayerischen Universitäten ein und möchten die kirchlichen Einrichtungen vor der Einmischung des Staates und nicht-kirchlicher Stellen schützen.

Bildungsinvestitionen sollten als Prozentsatz des Bruttoinlandsproduktes festgeschrieben werden, damit Bildungsinvestitionen der Haushaltswillkür entzogen werden. An unserer Zukunft darf nicht gespart werden.

Donnerstag, 27. März 2008 - 12:12 Uhr
Asylrecht und Ausländerintegration- Verpflichtung einer humanen Gesellschaft

Wir bekennen uns zum Recht auf politisches Asyl, begegnen aber auch seinem Mißbrauch. Besonders treten wir der Idee entgegen, daß es ein Asylrecht aus wirtschaftlichen Gründen geben könne. Der Missbrauch des Asylrechts durch junge, starke und mit den Mitteln zur Bezahlung von Transport- und Schlepperbanden ausgestatteten Menschen, führt unserer Meinung nach zum einen zu einem Ausbluten der Länder, wo diese Menschen dringend gebraucht werden, zum anderen zu einer Überlastung des Asylsystems in Europa, so daß mit Leib und Leben bedrohte politische Flüchtlinge u. U. keine Aufnahme finden können.

Der Ausländerzuzug außerhalb des Asylrechtes bedarf wirksamer Bedarfskontrolle und muß im Interesse Deutschlands definierten Zielen genügen. Hier möchten wir insbesondere die Auswirkungen des Familiennachzuges, der Zuzugsregelungen und des Staatsbürgerschaftserwerbs analysieren.

Alle Menschen in Deutschland müssen nachhaltige und erfolgreiche Integrationsanstrengungen leisten. Es muß sich dabei in die freiheitlich-demokratische Grundordnung sowie die jeweilige regionale Kultur vor Ort integriert werden. Der deutsche Staat muß sich dabei das Recht vorbehalten, den Integrationserfolg zu überprüfen. Zur Verfestigung von isolierten Neben- und Schattenkulturen in Deutschland darf es nicht kommen.

Neben der Regelung von Aufenthalts- und Bleiberechten, muß auch geregelt werden, unter welchen Umständen der Aufenthalt in Deutschland beendet werden muß. Die Möglichkeiten aufenthaltsbeendende Maßnahmen zu blockieren, müssen handhabbar, rechtsstaatlich, schnell und eindeutig geregelt werden.

Donnerstag, 27. März 2008 - 11:47 Uhr
Achtung und Respekt gegenüber Glauben und Religion

Im Grundrechtekanon der Bundesrepublik Deutschland ist die Religionsfreiheit verankert. Jeder, der sich in Deutschland aufhält, hat diese Freiheit gemeinsam und untrennbar mit den übrigen Grundrechten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, zu respektieren.
Das ZENTRUM respektiert alle Bekenntnisse und Religionen und möchte die Religionsfreiheit für alle, die den gesamten Grundrechtekanon voll akzeptieren, gewährleistet wissen. Wir verlangen aber auch dem christlichen Glauben gegenüber die gesellschaftliche Achtung und Toleranz, die andere Religionen und Überzeugungen von Christen und säkularen Einwohnern Deutschlands erwarten. Der Staat muss gegen Verunglimpfungen und Schmähungen Gottes und des Christentums einschreiten.

Wir messen dem christlichen Glauben einen privilegierten Status bei, denn der Wohlstand und die Freiheit, die wir heute genießen, wurde von unseren Müttern und Vätern in festem christlichen Glauben erschaffen.

Wir treten dafür ein:
- An jeder Schule muss christlicher Religionsunterricht neben überkonfessionellem Religions- und Ethikunterricht wahlweise angeboten sein.
- Die Sonntags- und Feiertagsruhe muss geachtet werden. Ladenöffnungzeiten müssen die Befdürfnisse der Angestellten berücksichtigen.
- Die Kirchenprivilegien, die zum großen Teil aus der Enteignung der Kirchengüter herrühren, müssen erhalten bleiben, dazu zählen auch die konkordats-Lehrstühle in Bayern.
- Das christliche bayerische Brauchtum, Prozessionen Glockengeläut und die Bräuche der bayerischen Heimat müssen geschützt und gegenüber nicht heimatlichen Handlungen privilegiert werden.

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